Estnischer Filmabend

Estnische Kurzfilme

„Piano“ von Kaspar Jancis 10´/ Animation / 2015

Während Martha ihr neues Klavier durch die Straßen zieht, ein Polizist vom Fallschirmspringen träumt und eine Biene gegen eine Scheibe fliegt, wird plötzlich der Zusammenhang aller Geschehnisse deutlich.

Kaspar Jancis, geboren 1975 in Tallinn, ist Rockmusiker und Illustrator. Mit „Piano“ hat er bereits seinen achten animierten Kurzfilm realisiert

„Meister“ von Riho Unt 18´/ Animation / 2014

Affe-mit-Hund-Thriller  Popi, ein Hund, und Huhuu, ein Affe, warten in einer Wohnung auf ihren Besitzer, der eines Tages plötzlich nicht mehr kommt.

Riho Unt, geboren 1956, studierte an der Estnischen Kunstakademie. Seit 1983 hat er eine Reihe von Animationsfilmen gemacht, die viele Auszeichnungen erhalten haben, wie beim Tampere Kurzfilmfestival, dem Kiev Film Festival, dem St. Petersburger Filmfestival und dem Los Angeles International Animation Film Festival.

„Das zweite Kommen“ von Tanel Toom 28´/ Drama / 2008

Nach einer wütenden Schlacht begräbt Thomas seinen Zwillingsbruder nicht, sondern hofft auf seine Auferstehung – auf das zweite Kommen.

Tanel Toom, geboren 1982 in Rae ist ein estnischer Regisseur. Er studierte Film an der Universität Tallinn und schloss dort mit einem Bachelor of Arts ab. Er drehte mehrere Kurzfilme, wobei sein Kriegsdrama ''Das zweite Kommen'' bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt wurde. Sein Masterstudium setzte er an der National Film and Television School in Beaconsfield (England) fort. Sein Abschlussfilm dort wurde ''The Confession''. Der Film gewann den Student Academy Award in der Kategorie „Bester ausländischer Film“. 2011 wurde der Film für den Oscar als „Bester Kurzfilm“ nominiert.

 

„Vogelgrippe “ von Priit Tender 9´/ Animation/ 2016

Geschichte über einen Mann und eine Schlange, einen alkoholisierten Pinguin und das Verschwinden von Vögeln. Geschichte über einen Apfelbaum und Äpfel, über Wurzeln und Wurzellosigkeit. Geschichte über das Paradies und über die Vertreibung aus ihm.

Priit Tender, geboren 1971 in Tallinn, Ausbildung an der Pädagogischen Universität Tallinn zum Kunstlehrer. Gab 1996 sein Debüt als Regisseur mit dem Film "Gravitation", für den er mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch für seine anderen Filme erhielt er verschiedene Preise.

12.10. um 21.00 Uhr