Letzte Tage in Havanna

Últimos Días En La Habana

Drama; Spanisch mit Untertiteln; Kuba 2016; Regie: Fernando Pérez; mit: Jorge Martínez, Patricio Wood, Gabriela Ramos, Cristian Jesús Pérez, Coralia Veloz, Carmen Solar; 93 Min.

In Kubas Hauptstadt Havanna leben zwei gute Freunde und Nachbarn Mitte 40: Miguel und Diego. Während Miguel als Geschirrspüler arbeitet und davon träumt, endlich ein Visum zu erhalten, um nach New York ziehen zu können, hat der homosexuelle Diego ganz andere Probleme: Er ist an AIDS erkrankt. Trotzdem versucht er sich seine Lebensfreude zu bewahren, um jeden Tag, der ihm noch bleibt, zu genießen - auch wenn er das nur von seinem klapprigen Bett aus kann.

Regisseur Fernando Pérez wurde bekannt durch seine Filme "Das Leben ein Pfeifen" und "Suite Havanna". Sein neuer Film ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und zugleich eine Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt und ihre Bewohner. Kuba ist ein Land, das einst viele Hoffnungen in sich bündelte. Heute bröckelt es in Havanna an allen Ecken und Enden, und "Bleiben oder Gehen" ist gegenwärtig eine zentrale Frage.

Fernando Pérez gehört zu denen, die sich fürs Bleiben entschieden haben, wobei er als renommierter Künstler immer frei reisen konnte. Seinen Filmen ist die Liebe zum eigenen Land anzumerken, gleichzeitig betrachtet er hier eine Gesellschaft, die sich kaum noch bewegt, obwohl sie sich auf immer wieder neue Situationen einstellen muss: flexibel, einfallsreich, mitunter listig.

En La Habana viven dos buenos amigos y vecinos en sus cuarenta: Miguel y Diego. Mientras Miguel lava platos y sueña conseguir su visa para irse a Nueva York, el homosexual Diego lucha con otros problemas: se enfermó de SIDA. Sin embargo trata mantener su alegría de vivir para disfrutar cada día que le queda de vida - aunque sea desde la cama.

kairosfilm.de

Ab 25.1.