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29. Lateinamerika Filmtage

Los Perros

In Los Perros ist die 40-jährige Mariana gefangen in der High-Society Chiles. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmer, der nur seine Karriere im Kopf hat und jegliche Form von Romantik vermissen lässt. Nicht nur deswegen ist Mariana mit ihrem Leben unzufrieden, sondern auch weil sie nie ihren Träumen gefolgt ist, sondern immer nur nach dem Willen ihres Vaters gehandelt hat. Nun drängt ihr Umfeld sie dazu, sich künstlich befruchten zu lassen, da vorherige Versuche, auf natürlichem Wege schwanger zu werden, versagten. Dass Mariana gar nicht Mutter werden will, interessiert niemanden. In dieser Phase des Kummers trifft die unglückliche Frau auf den 70-jährigen Juan. Sofort stimmt die Chemie zwischen ihr und dem Reitlehrer. Endlich scheint es jemanden zu geben, der ihre Gefühle ernst nimmt. Sogar als herauskommt, dass Juan in seiner Zeit als Soldat an schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen beteiligt war, stört das Mariana nicht. In den Armen des deutlich älteren Mannes fühlt sie sich wohler, als bei ihren angeblichen Freunden.

Drama; Spanisch mit Untertiteln
Regie: Marcela Said
Mit Antonia Zegers, Alfredo Castro, Rafael Spregelburd
Chile, Argentinien 2017, 100 Min.