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Europäische Filmtage - Frauen führen Regie

Euforia

zu Gast: Regisseurin Valeria Golino

Sie sind zwei Brüder, die außer ihre gemeinsamen Wurzeln nicht viel verbindet: hier der in Rom lebende Unternehmer Matteo (Riccardo Scamarcio) - weltgewandt, charmant und ein wenig egozentrisch - und dort der schüchterne, zurückhaltende Lehrer Ettore (Valerio Mastandrea), der in dem kleinen Provinznest, wo die beiden geboren wurden, hängen geblieben ist. Die Erkrankung des einen zwingt die beiden so unterschiedlichen Brüder dazu, einander näherzukommen und sich zu entdecken, in einem Strudel von Verletzlichkeit und Euphorie.

Die Regisseurin Valeria Golino, 1965 in Neapel geboren, wurde von Lina Wertmüller als Schauspielerin entdeckt. 1986 bereits erhielt sie für ihre Rolle in „Geschichte einer Liebe“ von Francesco Maselli bei den Filmfestspielen in Venedig die Auszeichnung als „Beste Darstellerin“. Seitdem hat sie in über 70 italienischen und internationalen Produktionen mitgewirkt. Ihr Regie-Debüt gab sie 2013 mit dem Film „Miele“, der mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihr zweiter abendfüllender Film, „Euforia“, lief 2018 bei den Filmfestspielen in Cannes in der Kategorie „Un certain regard“. 2019 sind der Film und die Crew in verschiedenen Kategorien für den Filmpreis David di Donatello nominiert.

Drama, Familie; Italienisch mit englischen Untertiteln
Regie: Valeria Golino
Italien 2018, 115 Min.