17.10.

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17.10.

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Lesbisch Schwule Filmtage

Buddies

Keine drei Jahre zuvor war diese mysteriöse Krankheit aufgetaucht, die sich gerade auch in San Francisco binnen kürzester Zeit wie ein Feuer ausbreitete. David hat sich unter dem Namen „Buddy“ als freiwilliger Pflegehelfer beim Schwulenzentrum gemeldet und kümmert sich fortan um einen der Erkrankten. Robert kompensiert seine Todesangst mit Zynismus und erst allmählich gelingt es den beiden, Vertrauen zueinander aufzubauen. Die Freundschaft währt nicht lange, doch David reift durch diese Erfahrung zu einem selbstbewussten, vor allem aber kämpferischen schwulen Mann. Arthur Bressan inszeniert dies alles sensibel, nüchtern und vor allem frei von Melodramatik. So zeugt selbst die Darstellung eines verzweifelten Masturbationsversuches von Zuneigung und Mitgefühl. „Buddies“, der erste Spielfilm überhaupt, der die Folgen der Krankheit zum Thema macht, beleuchtet mit den Mitteln des Kammerspiels die enormen Umwälzungen, die nicht nur die schwule Community in den ersten Jahren der Aids-Epidemie verkraften musste, sondern auch, mit welch irrationalen Ängsten die Gesellschaft auf diese Bedrohung reagiert.

Englisch mit Untertiteln
Regie: Arthur J. Bressan
Mit Geoff Edholm, David Schachter
USA 1985, 81 Min.