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Mit Gast und Filmgespräch

Chichinette - Wie ich zufällig Spionin wurde

Filmgespräch mit Regisseurin Nicola Alice Hens

Die bisher kaum bekannte Geschichte von Marthe Cohn alias Chichinette: In den Kriegswirren entscheidet sich die französische Jüdin, als Spionin der Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Ihre Mission gelingt, doch nach dem Krieg redet sie 60 Jahre lang mit niemandem über ihre Heldentaten. Heute, im Alter von 99, bereist sie mit fast manischem Eifer die Welt, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht. Mit 99 Jahren tourt die kleine weißhaarige Frau wie ein Rockstar durch die ganze Welt. Marthe Hoffnung Cohn ist ein Superstar der "WWII-witnesses" – und sie hat Charakter. Schnell verstehen wir, warum sie damals „Chichinette“ (Kleine Nervensäge) genannt wurde. Ihre Vorträge sind unterhaltsam und gespickt mit Pointen, mit Schlagfertigkeit und Charme fesselt Marthe ihr Publikum. Und mit ihrer unglaublichen Lebensgeschichte: Marthe Hoffnung, eine französischen Jüdin aus Metz, die im Krieg ihren Verlobten und ihre Schwester verlor und 1945 entschied, als Spionin für die Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen und für das Ende des Krieges zu kämpfen. Dann sprach sie 60 Jahre nicht über ihre unglaubliche Geschichte. „Chichinette - Wie ich zufällig Spionin wurde" erzählt in atmosphärischen, teils animierten Bildern einen beeindruckenden Lebensweg und beobachtet Marthe heute, wie sie mit der liebevollen Unterstützung ihres Mannes Major mit fast manischem Eifer die Welt bereist, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht.

Biografie, Dokumentation; Französisch, Englisch mit Untertiteln
Regie: Nicola Alice Hens
Deutschland 2019, 86 Min.

Typische Altersgruppe: Ab 14 Jahre

Themen: Geschichte, Krieg, Widerstand, Mut, Spion