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DF

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3001 Filmnächte

Bis die Gestapo kam... Das "Chinesenviertel" in St. Pauli

Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit ließen sich seit den 1920er Jahren chinesische Männer, meist ehemalige Seeleute, nieder und betrieben Lokale, Geschäfte und Wäschereien. Mit Beginn der NS-Herrschaft änderte sich vorerst wenig für die chinesischen Migranten. Im Laufe jedoch verschärfte sich die Lage, die am 13. Mai 1944 zur „Chinesenaktion“ der Gestapo führte, bei der 129 chinesische Staatsangehörige festgenommen und anschließend im „Arbeitserziehungslager“ Wilhelmsburg und anderen Konzentrationslager interniert wurden. Das bedeutete das Ende des „Chinesenviertels“ auf St. Pauli. Der Film begibt sich auf Spurensuche der chinesischen Community in St. Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit.

In Kooperation mit der Diakonie Hamburgim Rahmen der Woche gegen Rassismus

Am 22.03. wird der Regisseur Bertram Rotermund anwesend sein, um über die Entstehung der Doku zu sprechen und mit Dr. Wei Keke in Diskurs zu treten. Die in Hamburg lebende Historikerin Dr. Wei forscht seit vier Jahren zur Geschichte des „Chinesenviertels“. Moderation: Marjan van Harten, Diakonie Hamburg

Der Eintritt für diese Vorführung beträgt 5 Euro.

Dokumentation; Deutsche Fassung
Regie: Bertram Rotermund & Rudolf Simon
Deutschland 2020, 60 Min.