29.6.

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29.6.

19:00

El Entusiasmo

1975 starb Europas letzter faschistischer Diktator: Francisco Franco. Sein Tod machte in Spanien den Weg frei für eine aufbegehrende Jugend, die vieles nachzuholen hatte. Aber auch die exilierten Kämpfer aus dem Spanischen Bürgerkrieg kehrten zurück. In dieser Phase der sogenannten Transición, dem Übergang von der Diktatur zur bürgerlichen Demokratie, schien alles möglich – selbst der Traum, die Revolution von 1936 zu beenden. Der Film legt den Fokus auf Francos erbittertsten Gegner: die Anarchisten und Syndikalisten. Ihre Organisation, die Gewerkschaft Confederación Nacional del Trabajo (CNT), bis zum Sieg Francos ein entscheidender Faktor in der spanischen Gesellschaft, erlebte eine Renaissance. In nur zwei Jahren wurde aus einer klandestinen Untergrund-Organisation wieder eine Massenbewegung. Sie organisierte Versammlungen mit hunderttausenden Teilnehmern, Libertäre Tage, Streiks und Widerstand gegen den neuen liberalen Kapitalismus. Schnell zerrieb sich dieser Aufbruch allerdings nicht nur in internen Konflikten, sondern wurde auch massiv durch geheimdienstliche Interventionen sabotiert. »El Entusiasmo« ist auch die Geschichte einer Niederlage. Am Sonntag um 17.00 Uhr kommt der Produzent Javier Rueda und die FAU zum Filmgespräch.

Bei den 3001 Filmnächten gibts dazu den:
Kurzfilm: In echt
Norwegen 2021, Regie: Det Sporadiske Filmkollektivet, Kurzspielfilm Farbe 4'39 Min.
Ein Missverständnis bringt eine hitzige Diskussion im Bus in Gang.

Dokumentation; Spanisch mit Untertiteln
Regie: Luis E. Herrero
Spanien 2019, 80 Min.

Weitere Vorstellungen des Tages: