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„Glücksgefühle am Schneidetisch?“ – Christian Geisslers Filme

„Dokumentieren heißt behaupten“ & Immer nur Fahrstuhl ist blöde

„Glücksgefühle am Schneidetisch?“ – Christian Geisslers Arbeit für Film und Fernsehen

Dietmar Dath: Dokumentieren heißt behaupten“

Der Hamburger Schriftsteller Christian Geissler (1928–2008) hat neben seinen literarischen Arbeiten und seinem politischen Aktivismus mit Filmen wie „Anfrage“ (1962), „Schlachtvieh“ (1963) oder „Wilhelmsburger Freitag“ (1964), mit Dokumentationen wie „Hamburg 6 – Karolinenviertel“ (1971) oder „Himmelstraße“ (1975) auch Fernsehgeschichte geschrieben. Diesem Teil seines Werkes widmet sich eine Tagung, die am 31. Mai und am 1. Juni an der Universität Hamburg stattfindet.

Der Vortrag von Dietmar Dath eröffnet die Tagung, in der es u. a. um Geisslers rigorose Aufarbeitung der NS-Verbrechen und seinen scharfen Blick auf die sozialen Milieus der Bundesrepublik geht. (www.christian-geissler-gesellschaft.de/filmtagung)

Dietmar Dath ist Filmkritiker der FAZ und Marxist, spiegelt gesellschaftliche Verhältnisse in Sciencefiction-Romanen und schreibt über Philosophie ebenso wie über das utopische Potenzial von Superheld:innen.

Im Anschluss:

Immer nur Fahrstuhl ist blöde

Das Fernsehspiel „Immer nur Fahrstuhl“ erzählt, wie die Konsumversprechen des Wirtschaftswunders die Wünsche und Träume einer jungen Frau korrumpieren und dafür sorgen, dass ihr Ausbruchsversuch aus dem monotonen Leben einer Fahrstuhlführerin in den engen Bahnen des Systems stecken bleibt.

Fernsehspiel; Deutschland (NDR) 1969; Regie: Rolf Busch; Buch: Christian Geissler; mit Irmgard Kootes, Helmut Förnbacher; 28 Min.

Der Filmabend ist öffentlich zugänglich, unabhängig von der Tagungsteilnahme.


 

Vortrag, Fernsehfilm; Deutsche Fassung
Deutschland 1969
Regie: Rolf Busch; Buch: Christian Geissler; mit: Irmgard Kootes, Helmut Förnbacher u.a.
28 Min.