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Red Cunt | reconsidering periods

Als Mensi endlich zum Einsatz kommt und im Leben von Isabel, 12 Jahre alt, als ihre ganz persönliche Menstruation auftauchen darf, spürt sie mit Entsetzen: Sie ist nicht willkommen! Bei niemandem. Ihr Leben lang hatte sie sich auf diesen Moment und für diese wichtige Aufgabe vorbereitet. Ihre ganze Ausbildung auf der Menstrulaxe drehte sich nur darum, ein Mädchen, Monat für Monat zu besuchen und für ein paar Tage auf Schritt und Tritt zu begleiten; solange, bis Frau Menopause sie irgendwann ablöst.Und nun? Isabel tut noch nicht einmal so, als würde sich freuen!Mensi will genauer wissen, warum das so ist. Warum wird sie als Menstruationswesen in der Welt von Isabel so ignoriert, tabuisiert und gar abgelehnt? Mensi beobachtet Menschen, besucht ExpertInnen und führt Gespräche mit allen möglichen Leuten. Je mehr sie dabei erfährt, desto frustierender ist die Situation, die sie mehr und mehr kennenlernt: Hinter diesem Tabu-Thema, ausgelagert und reduziert auf „Frauen-Hygiene-Produkte“ im Supermarktregal, verbirgt sich ein tief verankertes, weit verbreitetes Gefühl von Scham. Mensi merkt: Diese Scham ist ein Symptom für größere Missstände in der Gleichberechtigung von Geschlechtern.Auf Mensi kommen so neue, zusätzliche Aufgaben zu. Sie will das Bild von sich und der vielen anderen Mensis in Isabels Gesellschaft verändern!Ob ihr das gelingt?

Premiere mit Regisseurin Toti Baches und Gästen am 4.11. um 19:00 Uhr.

Dokumentation, Animation; Katalanisch, Deutsch mit Untertiteln
Regie: Toti Baches
Deutschland 2021, 86 Min.

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